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Energiemanagement in Verbindung mit dynamischen Stromtarifen

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BIDIREKTIONALES LADENENERGIEMANAGEMENTSTROMTARIFE


Im Rahmen der angestrebten Energiewende ergeben sich für uns Verbraucher in Zukunft einige Veränderungen. Wind und Sonne werden als primäre Energieträger die fossilen Brennstoffe nach und nach ersetzen. Damit einher geht ein neuer Umgang mit der Verfügbarkeit von Strom. Die intelligente Nutzung dieser Ressource wird zur Triebfeder unserer Verbrauchsgewohnheiten, was wir aber im Alltag kaum spüren werden, da uns neue innovative Techniken beim Energiemanagement unterstützen.

 

Energiemanagement

 

Energiewende: sinnvoller Ansatz mit Verbesserungspotenzial

Der aktuelle Stand der Energiewende hat noch eine entscheidende Schwäche: Wind- und Solarenergie erreichen zwar immer neue Produktionsrekorde, aber wir haben es noch nicht geschafft, regenerative Energie in wirklich großen Mengen zu bevorraten. Es gibt zwar die Tendenz, weitere Kapazitäten von leistungsfähigen Batteriespeichern aufzubauen, aber so richtig nachhaltig ist das nicht. Wenn wir schon den kommenden Generationen eine bessere Welt hinterlassen möchten, dann können Batterien in der jetzigen Form nur eine Brückentechnologie sein. Auch wenn sie inzwischen erstaunlich lange ihren Dienst verrichten, adäquate Recycling-Kapazitäten müssen erst noch aufgebaut werden, was z. B. auch für das Verbund-Material von Windkraftwerken gilt.

Ein wesentlich effizienterer Weg in eine nachhaltige Zukunft ist der zielgerichtete Verbrauch von Strom. Unsere Gewohnheiten diesbezüglich anzupassen, bedeutet keinen Mehraufwand, keinen Verzicht auf Komfort. Wir müssen lediglich das Management von bestehenden Kapazitäten überdenken – im Großen wie im Kleinen. Bevor wir anfangen, Strom für den späteren Verbrauch zwischenzuspeichern, sollten wir alle Möglichkeiten ausschöpfen, diesen sofort möglichst effizient zu konsumieren. Mit dieser Vorgehensweise wird der Aufbau von Überkapazitäten im Speicherbereich verhindert, was ganz im Sinne des Nachhaltigkeitskonzeptes ist.

 

Energiewende Dynamische Stromtrarife

 

Was bedeutet das alles für unseren Alltag?

Bisher sind wir an Stromtarife gewöhnt, die einen Fixpreis für die Kilowattstunde berechnen. Egal wann wir einen kleinen oder großen Verbraucher anschalten, seine Dienste kosten immer gleich viel. Jedem ist inzwischen klar, Wind bzw. Sonne produzieren im Tagesverlauf Leistungsspitzen und in der Nacht herrscht eher Flaute. Diese beiden regenerativen Energien können zusammen soviel Strom liefern, dass er nicht mehr verbraucht werden kann. Dann wird abgeschaltet, eine andere Lösung gibt es aktuell noch nicht. Im Grunde eine paradoxe Verschwendung – 100 % nachhaltig produzierter Ökostrom kann nicht verbraucht werden – hier müssen wir deutlich besser werden.

Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist die gesetzliche Vorgabe hinsichtlich des Einbaus von intelligenten Strommess-Systemen. Jeder kennt heute jene digitalen Zähler, die inzwischen überall standardmäßig verbaut werden. Diese Modelle sind aber sehr schweigsam, denn sie können nicht kommunizieren. Richtig smart werden sie erst in Kombination mit einer Kommunikationseinheit, genannt „Smart Meter Gateway“.

Mit diesem Upgrade kann der Zähler nun bidirektional Informationen senden. Zum einen an die Kunden und zum anderen an das Netz bzw. Netzbetreiber. Damit entfällt auch die jährliche Zählerablesung, denn das Gerät sendet alle 24 Stunden die erfassten Verbrauchsdaten, unterteilt in 15 Minuten-Intervalle. Bis zum Jahr 2025 wird der Einbau von intelligenten Mess-Systemen für Haushalte mit einem Jahresverbrauch über 6.000 kWh verpflichtend, ebenso bei einer Solaranlage mit einer Leistung von mehr als sieben kW. Alle anderen Haushalte haben aber das Recht auf diese intelligenten Helfer. Wenn Sie es wünschen, dann muss der Netzbetreiber ein Smart Meter einbauen, und er darf nicht mehr als 20 Euro dafür im Jahr verlangen.

 

Dynamische Tarife werden in Zukunft immer attraktiver

Für die Kunden bedeutet ein Smart Meter Gateway Zugriff (entsprechender Tarifanbieter vorausgesetzt) auf den aktuellen Strompreis, der über den Tag verteilt starken Schwankungen ausgesetzt ist. Ist der Strom günstig, dann ist genügend Energie auf dem Markt und darauf können alle Verbraucher zeitnah mit dem Aktivieren von Verbrauchern reagieren.

Wir müssen weg von starren Lieferverträgen hin zu „dynamischen Tarifen“. Wer für sich einen solchen Tarif nutzt (z. B. mit der innovativen Tibber-App) der kann sich jederzeit via Smartphone über die gerade gültigen Kosten einer Kilowattstunde informieren und dementsprechend handeln. Was absolut logisch klingt ist dennoch weit weg von den gelebten Verbrauchsgewohnheiten in Deutschland. Nach wie vor dominieren starre Tarife mit ihren fixen Kosten.

 

Beim Laden des eigenen E-Autos richtig sparen

Dass man selbst bei sinkenden Strompreisen an den Börsen aktiv wird und das Ladekabel des E-Autos in die Wallbox steckt, ist natürlich nicht zielführend. Bei den Anbietern von dynamischen Stromtarifen übernimmt das eine App. Man aktiviert auf Basis seiner Präferenzen die entsprechenden Prozesse und schon lädt z. B. das E-Auto in der Garage nur, wenn die Kilowattstunden einen bestimmten Preis unterschreiten. Dazu kann man alle anderen Rahmenparameter vordefinieren, wann das Auto voll geladen oder auch nur eine vordefinierte Kapazität aufweisen soll. Bei der großen Ladeleistung einer Autobatterie kann ein intelligentes Energiemanagement im Laufe eines Jahres zu einer veritablen Kostenersparnis anwachsen.

Das Gleiche funktioniert bei einem dynamischen Tarif mit der Heizung. Steigt der Preis, dann regelt der Thermostat die Temperatur herunter. Genial, wenn man gerade im Büro ist und arbeitet. Umgekehrt verhält es sich mit der Klimaanlage, scheint die Sonne und es wird richtig heiß, dann ist viel vom günstigen Strom abrufbar und die Klimaanlage kann so richtig loslegen. Das Smart Meter rechnet immer nur den Strompreis ab, der gerade im Moment gültig ist – ein wirklich zukunftsweisendes Konzept.

Energiewende

Königsdisziplin: Dynamischer Stromtarif kombiniert mit eigener PV-Anlage

Wer sein persönliches Energiemanagement inkl. Autarkie maximieren möchte, investiert in die eigene Photovoltaik-Anlage. Nie waren die Rahmenbedingungen so günstig, schon nach wenigen Jahren hat sich ein neues System amortisiert und wirft Gewinne ab. In Verbindung mit einer Wärmepumpe entsteht – wenn man dafür das entsprechende Eigenkapital aufbringen kann – die Nonplusultra-Lösung in Sachen Reduktion des eigenen ökologischen Fußabdrucks.

Der Autarkiegrad bei so einer Optimalbesetzung ist schon sehr hoch und wird bestenfalls durch eine Wallbox ergänzt, die bereits heute das bidirektorale Laden beherrscht. Wir bei der PEC nennen diese Zukunft das „Atmende Stromnetz“. Es wird tagsüber den Großteil aller Batteriekapazitäten (Kraftwerke, E-Autos, Solar-Speicher, etc.) in Deutschland aufladen und in der Nacht aus dieser Reserve jeden notwendigen Strom zurückwandeln. Denn jeglichder in Batterien gespeicherter Strom liegt in der Gleichstrom-Variante an und muss für den Verbrauch zurück in Wechselstrom gewandelt werden. Dabei fallen immer Verluste an, die bei der Kapazitätsplanung in so großem Rahmen berücksichtigt werden müssen.

Fazit: Spannende neue Technologien warten auf uns – die Verbrauchseffizienz des schon heute nachhaltig produzierten Stroms wird stetig ansteigen, und intelligente, KI-basierte Software wird für unseren komfortablen Alltag so wenig Energie wie möglich verbrauchen. Wir bei der PEC werden uns ständig weiterentwickeln und die Produkte und Lösungen anbieten, die für eine nachhaltige Energiewende unverzichtbar sind.

Photovoltaik Rechner Energiemanagement

 

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Verfasst von: Christian Zitzelsberger am 29. August 2023

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