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Energiewende – was bedeutet das eigentlich?

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Verfasst von: Dr. B. Malakouti am 2. Juli 2021


Energiewende bedeutet den Austausch von fossiler und nuklearer Energiegewinnung gegen ausschließlich erneuerbare Energien.

Ein kleiner Ausflug in die Geschichte...

Die Wurzel der Energiewende reicht bis auf die Umwelt- und Anti-Atomkraftbewegung der 1970er Jahre zurück. Der Begriff „Energiewende“ wurde erstmals zu Beginn der 1980er Jahre durch eine Buchveröffentlichung des Ökoinstituts genannt, indem ein Szenario für ein Leben mit alternativer Energiegewinnung geschildert wurde.
Die schwarz-gelbe Regierungskoalition rief in den 1980er Jahren als Reaktion auf das Tschernobyl Unglücks das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ins Leben. Die ersten beauftragten Studien befassten sich mit den Szenarien eines vollständigen
Atomausstieges. Daraus ging hervor, dass ein Ausstieg technisch, ökologisch sowie wirtschaftlich realistisch und unbedenklich sei.
Mit dem Einzug der Grünen in den Bundestag 1983 forderten Sie den sofortigen Atomausstieg. In den Folgejahren, bis zum Ende der CDU Regierungszeit unter Helmut Kohl, verlangsamte sich die Bewegung markant. Erst mit dem Regierungswechsel und der Koalition zwischen den Grünen und der SPD nahm die Debatte wieder Fahrt auf. Der Koalitionsvertrag beinhaltete unter anderem die Einführung der Ökosteuer, die bessere Förderung erneuerbarer Energien und den gesetzlich vereinbarten Atomausstieg, der ab 2001 rechtskräftig wurde.

Wie wird momentan unsere Energie gewonnen?

Die bisherige Energiegewinnung in Deutschland besteht bis Ende 2022 noch zum Teil aus Atomenergie und bis Ende 2038 noch immer zum Teil aus fossilen Brennstoffen.

Die Alternative Energiegewinnung besteht aus Wind- und Wasserkraft, Solarenergie, Geothermie und Biomasse. Das Wort Energiewende steht für diesen bedeutenden Wechsel und das EEG (Erneuerbarer-Energie-Gesetz) dient hierbei als Werkzeug für die effektive Umrüstung.

 

Energiewende Atomkraft erneuerbare Energien

 

Welche Maßnahmen werden für die Energiewende ergriffen?

Bereits jetzt (laut der letzten Messung Ende 2020) wird 46 Prozent der erzeugten Energie in Deutschland aus erneuerbaren Quellen erzeugt. Den größten Anteil bildet hierbei die Windenergie, gefolgt von der Photovoltaik. Bis 2030 will die Bundesregierung eine Steigerung der erneuerbaren Energiegewinnung auf bis zu 65 Prozent und bis 2050 auf 80 Prozent erreichen. Dazu wurde das EEG (Erneuerbarer-Energie-Gesetz) - ein Kooperationsausschuss für Bund und Länder - ins Leben gerufen und 2021 aktualisiert, um die Länder in die Verantwortung zu nehmen und den Ausbau noch schneller vorantreiben zu können. Um das konsequente Voranschreiten zu gewährleisten, müssen die Länder einmal jährlich Bericht erstatten und ihre erbrachten Leistungen präsentieren. Bei der Energiewende spricht man aber eben nicht nur alleine von der reinen Gewinnung der Energie (wie zum Beispiel Sonnenenergie durch Photovoltaik), sie umfasst ebenso die Ausschöpfung von Energieeinsparpotentialen in der Wirtschaft und Gesellschaft. Es ist nämlich genauso wichtig die vorhandenen Tätigkeitsfelder und Handlungen zu ändern, um den CO2 Anteil in der Luft zu reduzieren.

Was heißt das in der Praxis?

Ein wesentlicher Faktor ist beispielsweise der Austausch von Verbrennungsmotoren durch alternative, saubere Antriebe des Individualverkehrs und der öffentlichen Verkehrsmittel, allen voran des Luftverkehrs und auch des Verkehrs auf den Wasserstraßen.

Einen weiteren Faktor stellt die Immobilienwirtschaft dar. Eigentümer sollen dabei unterstützt werden ihre Gebäude energiesparend zu sanieren, wie zum Beispiel durch bessere Dämmstoffe und vor allem durch direkte Energiegewinnung mit Photovoltaikanlagen auf den Dächern. Auch bei Neubauten erhöht die EnEV (Energieeinsparverordnung) die Maßnahmen für bessere Energiestandards. Für eine sukzessive Nachverdichtung von PV-Anlagen auf den Dächern von Neubauten, aber auch sanierungsbedürftigen Altbauten, arbeiten Bund und vor allem Länder gerade an Novellierungen, die das Anbringen von PV-Anlagen auf den Dächern zum Standard machen sollen.

 

Dächer Hamburg

Pläne der Bundesregierung

Überarbeitete, neu angepasste Meilensteine zur CO-Emission und Treibhausminderung sowie die Zielsetzung bundesweit klimaneutral zu sein, wurden bereits angekündigt. Das geht aus dem Kern des Referenzentwurfes aus dem Bundesumweltministeriums für eine Novelle des Klimaschutzgesetzes hervor. Bis 2030 will man nun die CO2 Emission anstatt um 55 Prozent um bereits 65 Prozent reduziert haben. Zehn Jahre später soll die Treibhausminderung dann bereits bei 88 Prozent liegen.

Die Bundesregierung hat nun auch, so wie von Hamburg Ende 2020 vorgemacht, das ursprüngliche Ziel bis 2050 Klimaneutral zu sein um 5 Jahre vorgezogen.

Das zugegebenermaßen sehr optimistische Ziel kann allerdings nur dann erreicht werden, wenn Bund und Länder sehr eng zusammen arbeiten.

 

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