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Einspeisevergütung 2026 – was wird sich verändern?

Sinkende Vergütung, neue Regeln, klare Rechnung: Was die Einspeisevergütung 2026 wirklich bedeutet – und warum Eigenverbrauch entscheidend bleibt.

Einspeisevergütung 2026 – was wird sich verändern?

Aktualisiert am 04. Februar 2026 //
Lesezeit: ca. 8 Minuten

Einspeisevergütung 2026 – was wird sich verändern?

Sinkende Vergütung, neue Regeln, klare Rechnung: Was die Einspeisevergütung 2026 wirklich bedeutet – und warum Eigenverbrauch entscheidend bleibt.

Die Einspeisevergütung steht vor einem weiteren Umbruch. 2026 bringt neue Rahmenbedingungen für Betreiber von Photovoltaikanlagen – mit spürbaren Auswirkungen auf Wirtschaftlichkeit und Planung. Doch was ändert sich konkret? Wie lange gilt die Vergütung wirklich, und lohnt sich Einspeisen überhaupt noch? Dieser Artikel ordnet die Entwicklungen ein und zeigt, warum Eigenverbrauch und günstige Hardware künftig wichtiger sind als je zuvor.

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Short Facts

  • Die Einspeisevergütung bleibt 2026 gesetzlich gesichert (ca. 7,78 Cent/kWh ab Februar)
  • Spielt aber dank extrem niedriger Hardware-Preise und 0 % Steuer für die Rendite nur noch eine Nebenrolle
  • Dein Gewinn entsteht heute durch den hohen Eigenverbrauch, der jede eingespeiste Kilowattstunde wirtschaftlich schlägt.
  • Wer jetzt startet, sichert sich diese Konditionen verlässlich für 20 Jahre, bevor die Vergütung weiter sinkt.

Was bringt uns die EEG-Einspeisevergütung 2026?

Wer heute, Ende 2025, eine Solaranlage plant, sieht sich mit vielen Schlagzeilen konfrontiert. Ein zentrales Thema bleibt dabei die Einspeisevergütung 2026. Viele Kunden fragen sich: Bleibt das Sicherheitsnetz bestehen? Um es vorwegzunehmen: Ja. Auch im kommenden Jahr wird das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) regeln, dass du Geld für den Strom bekommst, den du ins Netz schickst. Es ist die staatliche Garantie, die deine Investition absichert, falls du den Strom mal nicht selbst verbrauchen kannst.

Für die Einspeisevergütung 2026 erwarten uns dabei weiterhin zwei Modelle:

  • Teileinspeisung (oft auch Überschusseinspeisung genannt):
    Das ist der Standard für Eigenheime. Du verbrauchst den Strom selbst und speist nur den Rest ein. Ab dem 1. Februar 2026 liegt die Vergütung hier voraussichtlich bei 7,78 Cent/kWh (für Anlagen bis 10 kWp).
  • Die Einspeisevergütung bei Volleinspeisung 2026: Diese liegt deutlich höher, nämlich bei ca. 12,35 Cent/kWh ab Februar. Der Haken: Du darfst bei diesem Modell nichts vom Strom selbst nutzen. Das lohnt sich fast nur bei separaten Dächern ohne eigenen Verbrauch.

Wichtig für deine Planung 2026 ist das Verständnis, wer hier eigentlich den Takt vorgibt. Die Solarstrom-Einspeisevergütung ist kein Angebot deines Stromversorgers, sondern ein gesetzlicher Anspruch. Die Bundesnetzagentur veröffentlicht regelmäßig die Sätze, die für neue Anlagen gelten. Werfen wir einen Blick auf die PV-Einspeisevergütung 2026: Für die meisten Eigenheimbesitzer wird sie voraussichtlich bei knapp unter 7,8 Cent/kWh (für die Überschusseinspeisung bis 10 kWp) liegen. Das klingt im Vergleich zu früher wenig, ist aber immer noch essenziell, um die laufenden Kosten der Anlage zu decken. Der wahre finanzielle Hebel liegt 2026 jedoch woanders: In der massiven Ersparnis durch Eigenverbrauch, da der Stromkauf beim Versorger weiterhin ein Vielfaches der Vergütung kostet.

Einspeisevergütung: 20 Jahre – ab wann läuft die Uhr?

Der wichtigste Mechanismus für die Einspeisevergütung 2026 ist die im Gesetz (§ 49 EEG) verankerte Degression. Die Vergütungssätze sind nicht starr, sondern sinken stichtagsbezogen, um den fallenden Modulpreisen zu folgen. Hier ist der feste Fahrplan der Bundesnetzagentur für deine Planung:

Hier ist der Fahrplan für deine Planung:

  • Bis Ende Januar 2026 gelten noch die Sätze aus 2025 (ca. 7,86 Cent).
  • Ab dem 1. Februar 2026 sinkt der Satz halbjährlich um 1 % auf die besagten 7,78 Cent (Teileinspeisung) bzw. 12,35 Cent (Volleinspeisung).
  • Zum 1. August 2026 folgt die nächste gesetzliche Senkung um weitere 1 %.

Infografik: Kürzung und Degression der Einspeisevergütung ab 2026

Wer schnell ist, sichert sich also dauerhaft mehr Geld. Die Garantie gilt ab dem Tag der technischen Inbetriebnahme (Module montiert, Strom fließt) für das restliche laufende Jahr plus volle 20 Kalenderjahre. Eine Inbetriebnahme im Februar 2026 sichert dir die 7,78 Cent also faktisch fast 21 Jahre lang – bis Ende 2046. Das gilt auch, wenn der Netzbetreiber den Zähler erst später tauscht.

Prognose: Einspeisevergütung 2026 – 2035

Für die Jahre 2026–2035 gibt es aktuell keine gesetzlich festgelegten, veröffentlichten Vergütungssätze. Daher sützt sich die folgende Tabelle auf realistische Annahmen bzw. Szenarien, basierend auf der bisherigen EEG-Degression und aktuellen Markterwartungen.

Jahr ≤ 10 kWp > 10-40 kWp > 40-100 kWp
2026 7,0 6,5 6,0
2027 6,6 6,1 5,6
2028 6,2 5,7 5,2
20297 5,8 5,3 4,9
2030 5,4 5,0 4,6
2031 5,1 4,7 4,3
2032 4,8 4,4 4,0
2033 4,5 4,1 3,8
2034 4,2 3,9 3,6
2035 4,0 3,7 3,4

Ein weiterer kritischer Punkt, der oft falsch verstanden wird, ist die Staffelung nach Größe. Besonders die Grenze für die Einspeisevergütung 2026 über 10 kWp sorgt für Verwirrung. Viele Hausbesitzer haben Angst, diese Grenze zu überschreiten, weil sie glauben, dann für die gesamte Anlage weniger Geld zu bekommen. Das ist ein Irrtum! Es gilt das Prinzip der Mischvergütung: Auch wenn du eine 15-kWp-Anlage baust, erhältst du für die ersten 10 kWp weiterhin die vollen 7,78 Cent. Nur für die 5 kWp, die darüber liegen, gilt der reduzierte Satz von ca. 6,7 Cent. Am Ende ergibt sich daraus ein Durchschnittswert. Lass dich davon keinesfalls bremsen: Da größere Anlagen im Einkauf pro kWp oft deutlich günstiger sind und gerade im Winter den entscheidenden Mehr-Ertrag liefern, lohnt es sich fast immer, das Dach vollzumachen. Die Mischkalkulation bei der Teileinspeisung bleibt positiv und deine Autarkie steigt massiv an.

Die Rechnung für 2026: Warum Eigenverbrauch König bleibt

Muss man für eine gute Einschätzung wirklich einen komplizierten Rechner für die Einspeisevergütung 2026 nutzen? Nicht wirklich, denn die Faustformel ist eigentlich simpel: Dein Gewinn liegt im Einkauf, den du vermeidest. Bei Strompreisen von oft über 30 Cent ist jede selbst genutzte Kilowattstunde viermal so viel wert wie die Einspeisung ins Netz. Fokussiere dich also lieber darauf, deine Autarkiequote zu steigern, statt nur auf die Vergütungssätze zu schauen. Die Vergütung ist nur noch das „Taschengeld“ obendrauf.

Eine häufige organisatorische Frage ist, ob die Einspeisevergütung monatlich oder jährlich ausgezahlt wird. Hier erwarten wir keine Änderungen: Üblich sind monatliche Abschläge durch den Netzbetreiber, die am Jahresende spitz abgerechnet werden. Neu und wichtig für die Einspeisevergütung 2026 ist aber der § 51 EEG: Bei negativen Strompreisen an der Börse entfällt die Vergütung für Neuanlagen künftig wohl schneller bzw. schon ab der ersten Stunde. Wer in diesen Momenten seinen Strom nicht speichern kann, verschenkt bares Geld. Das macht Systeme ohne Speicher oder intelligente Steuerung deutlich riskanter.

Warum niedrige Hardware-Preise die sinkende Einspeisevergütung 2026 schlagen

Kritiker wenden oft ein: „Früher gab es viel mehr Geld!“ Das stimmt, aber man muss differenzieren. Betrachtet man die Einspeisevergütung 2026 bei Bestandsanlagen (also Anlagen, die vor 10 – 15 Jahren gebaut wurden), sind die Sätze hoch, aber die Anlagen waren damals auch extrem teuer. Wer 2026 neu baut, profitiert vom Gegenteil: Die Vergütung ist niedriger, aber die Modulpreise sind im Keller. Zudem genießt du heute einen entscheidenden Vorteil, den es früher nicht gab: den kompletten Wegfall der 19 % Umsatzsteuer auf Module und Speicher. Da du die Hardware heute zu einem Bruchteil der früheren Kosten bekommst, amortisiert sich die Anlage trotz niedrigerer Einspeisevergütung oft schneller als früher. Der Schlüssel für 2026 ist der günstige Einkauf (und ggf. einige Zuschüsse vom Staat). Wer bei den Investitionskosten spart, braucht keine hohen Vergütungssätze, um Gewinne zu erzielen. Deine Rendite wird heute nicht mehr am Zähler entschieden, sondern bereits im Warenkorb.

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So rentiert sich deine PV-Anlage auch ohne Einspeisevergütung

  • Erhöhe deinen Eigenverbrauch, z. B. durch eine Wärmepumpe oder ein E-Auto
  • Speichere Strom in einem Batteriespeicher, um Stromüberschüsse effektiv nutzen zu können
  • Integriere ein intelligentes Energiemanagement, welches mit Hilfe von dynmischen Stromtarifen den Reststrom immer zum günstigsten Preis einkauft

Droht die Abschaffung der Einspeisevergütung 2026?

In diversen Foren und Social-Media-Kanälen kocht die Gerüchteküche hoch. Viele Kunden fragen sich besorgt: „Wird die Einspeisevergütung 2026 abgeschafft?“ Oder: „Kommt das Ende der Einspeisevergütung in 2026?“ Hier ist eine klare Einordnung für deine Planungssicherheit: Für private Hausdachanlagen (in der Regel bis 25 kWp) ist eine Abschaffung der Einspeisevergütung für 2026 nicht geplant. Das EEG sieht die Vergütung weiterhin als festen Bestandteil vor.

Woher kommen also die Gerüchte? Die Politik diskutiert intensiv über die sogenannte Direktvermarktungspflicht. Es gibt Bestrebungen, die Grenze, ab der man seinen Strom selbst an der Börse vermarkten muss, zu senken. Bisher lag diese bei 100 kWp. Es ist möglich, dass diese Grenze 2026 oder 2027 sinkt (diskutiert werden z.B. 25 kWp). Das würde bedeuten, dass riesige Scheunendächer oder Gewerbeanlagen keine feste Vergütung mehr bekommen, sondern in die Direktvermarktung müssen. Für das klassische Einfamilienhaus mit 10 oder 15 kWp bleibt die Welt aber voraussichtlich in Ordnung.

Webinar: Solarneuheiten 2026

Unser Rat für 2026: Lass dich nicht von Panikmache verunsichern, aber warte auch nicht zu lange. Die gesetzliche Degression knabbert halbjährlich an der Vergütung. Nutze die aktuell extrem niedrigen Hardware-Preise und intelligente Stromspeicher mit integriertem Energiemanagement, wie z. B. von E3/DC. Mit einer Inbetriebnahme im Jahr 2026 sicherst du dir die aktuellen Konditionen für 20 Jahre – unabhängig davon, was die Politik für die ferne Zukunft entscheidet.

Wir beraten dich für mehr Eigenverbrauch

Willst auch du einfach das Maximum aus deiner PV-Anlage herausholen und deinen Eigenverbrauch optimieren? Wir beraten dich gerne. Dazu kommen wir bei dir vorbei, machen uns ein genaues Bild und zeigen dir dann Möglichkeiten auf, wie du deinen Solarstrom noch effizienter nutzen kannst.

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